Konzertsäle - Veranstaltungsorte

Der Festsaal in der Neuen Aula
Seit 1830 ist der große Hörsaal der Alten Aula ein Ort für Festakte und Weihestunden. 1845 wurde er erweitert und trägt seitdem den Namen Festsaal der Neuen Aula. Beim Umbau 1931 erhielt der Festsaal eine elektrische Orgel der Firma Friedrich Weigle von Echterdingen mit 3944 Orgelpfeifen. Heute bietet die Orgel, die in ihren besseren Zeiten sogar zu Rundfunkaufnahmen diente, zwar noch immer einen majestätisch-eleganten Anblick, die Luft ist ihr aber schon vor geraumer Zeit ausgegangen. Der Saal mit seinen rund 920 Plätzen bietet eine wundervolle Akustik und somit Raum für hervorragende Klassikkonzerte der Wintersaison, die auf eine mittlerweile über 50-jährige Tradition zurückblicken können.

Das Sommerrefektorium des Klosters Bebenhausen
Das Zisterzienserkloster von Bebenhausen, dessen Bau Ende des 12. Jahrhunderts begonnen wurde, ist mit seiner schönen Lage in den Wiesen und Wäldern des Naturparks Schönbuch und wegen seiner kunstvollen Architektur eines der beliebtesten Ausflugsziele um Tübingen. Als herausragendes Zeugnis südwestdeutscher Architektur des 14. Jahrhunderts entstand 1335 das zweischiffige Sommerrefektorium. In dem 412 Zuschauer fassenden Raum findet alljährlich die Sommer-Konzertreihe des Kulturreferats der Universität Tübingen statt, deren Programm sich auf Kammermusikveranstaltungen konzentriert. Nicht nur wegen der filigranen Architektur des Fächergewölbes und der an der Laubwerkornamentik des 15. Jahrhunderts orientierten reichen Deckenmalerei sondern auch wegen seiner hellen freundlichen Atmosphäre und seiner guten Akustik ist das Sommerrefektorium ein gefragter Veranstaltungsraum.